Konzept SlowPäd

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Inhalt

SlowPäd
Begleiter
Material
Raum

SlowPäd

Was ist SlowPäd? Warum SlowPäd?

Was ist das Wichtigste für einen Menschen in der heutigen Zeit? Ein Haus, Karriere, eine Familie?
Oder ist es einfach die Freiheit, entscheiden zu dürfen, nach welchen Idealen wir streben?
Der Staat überlässt es uns, zu entscheiden, was wir im Leben erreichen wollen. Er sagt uns ganz klar, dass wir selber für uns verantwortlich sind.
Es ist allerdings so, dass wir, sobald wir eine Familie gründen und Kinder bekommen, auf einmal eine viel größere Verantwortung tragen müssen, als vorher. Denn anstatt sich nur um uns zu kümmern, sind wir auf einmal für weitere Menschen verantwortlich. Doch, in welchem Rahmen? Wo fängt die Verantwortung an und wo hört sie auf?
Es steht außer Frage, dass Eltern einer Führsorgepflicht unterliegen (die sogar staatlich zum Wohle des Kindes geregelt ist) und ihrem Kinder ein Umfeld schaffen müssen, in dem es sicher aufwachsen kann.
Doch besagt dieser Führsorgepflicht auch, dem Kind Entscheidungen abzunehmen und für das Kind zu bestimmen? Ich kann Ihnen versichern, Kinder wollen ebenso wenig, dass für sie entschieden wird, wie Sie es wollen, dass andere ständig über Sie bestimmen.
Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie sitzen am Mittagstisch und wollen gerade mit der Gabel eine Kartoffel aufspießen, als Ihnen jemand die Gabel aus der Hand nimmt, für Sie die Kartoffel aufspießt und Ihnen vor den Mund hält. Ein unbehagliches Gefühl, nicht wahr?
Ein anderes Beispiel: Sie wollen die Treppe hochgehen, doch bevor Sie auch nur einen Schritt machen können, werden Sie von hinten gepackt und die Treppe hochgetragen, ohne genau zu wissen, wie Ihnen geschieht.
Im letzten Beispiel befinden wir uns im Garten, vor Ihnen steht ein prima Baum zum Klettern. Sie strecken die Arme aus und ziehen sich schon an einem Ast hoch, als hinter Ihnen jemand lautstark brüllt, dass Sie nicht auf den Baum klettern dürfen, da Sie ja runterfallen könnten.
Dreimal wurde Ihnen die Entscheidung genommen. Vielleicht hätten Sie selber die Kartoffel aufspießen können, vielleicht wäre es ein grandioses Erfolgserlebnis geworden, wenn sie die Treppe alleine erklommen hätten und vielleicht hätten Sie bei einem potentiellen Sturz festgestellt, dass Klettern nichts für Sie ist und Bäume sehr hoch wachsen können.
Wie sollen Kinder zu sich selbst finden, ihre Neigungen, Stärken und Schwächen kennen lernen, soziale Kompetenzen erlernen und später einmal Verantwortung für sich, andere Menschen und ihre Umwelt tragen, wenn immer andere Personen, für sie handeln und Entscheidungen treffen?
Konkret formuliert werden Kinder so der Möglichkeit beraubt, eigene Erfahrungen zu machen. Sowohl schlechte als auch gute.
Ein Kind lernt erst, wenn man es ausprobieren und erfahren lässt, ohne Druck und Zwang.
Es liegt schon genügend Druck und Zwang auf der Gesellschaft. Das Wirtschaftswachstum muss besser werden, die Technologie schneller vorangetrieben werden, Männer und Frauen leistungsfähiger werden.
Kinder spüren diesen Leistungsdruck ebenfalls. Doch wie soll ein Krippenkind seinen Eltern beschreiben, dass zu viel von ihm verlangt wird?
Durch Fernsehen, Elternzeitschriften und Internet wird den Eltern beschrieben, wie sie ihr Kind zu formen haben, damit es in die Gesellschaft passt. Der Blick auf die Kinder und ihr Können wird dabei zunehmend schärfer und das Raster, was Kinder in frühen Jahren leisten müssen, enger. Immer mehr Kinder entsprechen den Anforderungen nicht und sind deshalb in den Augen der Experten auffällig. Die Eltern sind verunsichert.
Genau an diesem Punkt knüpft SlowPäd an.
SlowPäd gibt den Kindern die Möglichkeit, sich nach ihrem eigenen Tempo zu entwickeln. Sie werden ermutigt, aber nicht gedrängt, ihrer Neugierde nachzugehen und das Leben zu
erforschen. Sie werden vom ersten Tag an als eigenständiger Mensch respektiert, vor allem in ihrer eigenen Persönlichkeit und Individualität. Sie werden begleitet in ihrer Entwicklung, damit sie ihr ganzes Potential an Fähigkeiten entfalten können, um forschend und gestaltend ihre eigene Welt erobern zu können.
Ihr Kind darf selbstständig unterwegs sein, Erkenntnisse erwerben und Sinnzusammenhänge verstehen lernen. Es darf selber entscheiden, welche Erkenntnisse und Erfahrungen wichtig sind und welche es von der Welt im Gedächtnis behalten möchte.

Das wichtigste Kriterium der SlowPäd ist dabei die Erkenntnis, dass Kinder Zeit brauchen, um selber wachsen zu können (Slow).

Das Wort Erziehung ist schon lange überfällig. Es klingt hart und hinterlässt die Vorstellung, dass Menschen Kinder in Form bringen würden. In eine Form, die gesellschaftstauglich ist, aber vielleicht nicht dem natürlichen Charakter eines Kindes entspricht.
Ich distanziere mich von dem Wort „erziehen“ und möchte vielmehr die Kinder ein Stück weit auf ihrer spannenden Reise beim Heranwachsen begleiten und durch Geborgenheit ein Umfeld schaffen, in dem sich die Kleinsten der Gesellschaft sicher fühlen und ihrem ganz eigenen Abenteuer widmen können (Päd).

Was ist ein Begleiter?

Im Krippenbereich gibt es keine täglichen Angebote, dort schreibt der Alltag das Programm.
Die Bindung zwischen dem Kind und der Bezugsperson, dem Begleiter, ist von grundlegender Bedeutung. Denn nur auf der Basis einer tragfähigen Beziehung ist das Kind in der Lage, sich auf seine Entdeckerreise zu begeben. Es sucht immer wieder den ermutigenden Blick des Begleiters als eine Art Rückkopplung. Dieses Zwiegespräch ohne Worte ermöglicht es dem Kind, sich eigenständig im Raum zu bewegen.
Der Begleiter beobachtet die Entwicklung der einzelnen Kinder in der Gruppe und entscheidet dann, wie er unterstützend oder anregend mitwirken kann. Der Begleiter ist in der Lage, individuelle Entwicklungen aufzunehmen, zu analysieren und weiterzubringen. Er ist jederzeit aufmerksam und im ständigen Austausch mit dem Team.
Der Begleiter greift nur in ein Geschehen regulierend ein, wenn eine Situation für das Kind eine Gefahr birgt oder wenn ein weiteres Kind dadurch Schaden nehmen könnte. Er achtet darauf, dass die Kinder fair miteinander umgehen.
Der Begleiter handelt authentisch, er hat ein freundliches, dem Kind zugewandtes Wesen und eine positive Lebensanschauung.
Er achtet die eigene Persönlichkeit des Kindes und handelt dementsprechend.

Ich wähle im Text die männliche Form des Begleiters, um die Kontinuität in der Schreibweise zu wahren. Ich will mich aber weder auf einen männliche noch auf einen weiblichen Begleiter festlegen, beides ist möglich.

Welches Material wird angeboten?

Die Spielmaterialien sind für die Kinder leicht zugänglich. Sie befinden sich in offenen Kisten und Körben. Es gibt in jedem Spielbereich nur eine überschaubare Menge an Spielmaterialien, viele Materialien werden nur nach Bedarf hervorgeholt, da der Raum nicht zu viele unterschiedliche Reize auf das Kind ausüben soll.
Weniger ist mehr!
Die meisten Dinge sind von natürlicher Beschaffenheit, auf Plastik wird weitestgehend verzichtet. Es gibt zum Beispiel Kastanien, Holzbausteine, Seidentücher, kleine Porzellanschalen, Holzstöckchen und getrocknete Riesenbohnen.
Es gibt kein zweckgebundenes Material, das Kind entscheidet, welchen Zweck das Material gerade erfüllen soll. So kann ein Stöckchen sowohl ein Zauberstab sein, als auch Futter für den hungrigen Hund. Und ein Tuch dient sowohl einem Prinzen als Umhang als auch einem Gespenst als Verkleidung.
Andere Utensilien kommen aus dem Alltagsbereich (Küchensieb, Suppenkelle, Wäscheklammer etc.). Mit diesen Dingen können die Kinder erlebte Situationen nachspielen. Sie können eine wunderbare Suppe kochen, aber auch Katzenfutter zubereiten. Ein Schneebesen eignet sich auch zum Musizieren.
Die unterschiedlichsten Materialen für den Kreativbereich (Schere, Klebstoff, Stifte, Farben etc.) befinden sich auf einem Rollwagen, der je nach geplanter Aktion hinzu geholt werden kann. Die Kinder sammeln erste Erfahrungen mit wasserlöslichen Farben, zuerst mit den Fingern, später können sie einen Pinsel benutzen. Die Kinder entscheiden selber, ob sie die Farbe mit den Fingern aufs Papier bringen wollen, oder ob sie lieber mit dem Pinsel arbeiten. Oftmals bereitet es ihnen solche Freude, die Farbe auf den Händen zu verteilen, dass das Papier keine Bedeutung mehr hat und unberührt bleibt. Sie dürfen die Funktion einer Schere kennenlernen, dürfen selber ausprobieren, wie die Schere auf und wieder zugeht. Sie können Schnipsel schneiden oder reißen und anschließend aufkleben. Sie können mit dicken Buntstiften malen oder die Stifte nach Farben oder Größe sortieren. Sie können beobachten, was passiert, wenn ein Stift angespitzt wird!
Das Material in der Bauecke ist simpel: es gibt Holzbausteine unterschiedlicher Größe, lange und kurze Stöcker mit Rinde, verschiedene Bretter, mal lang und schmal, mal kurz und breit, dicke Aststücke und Stöcker mit interessanten Astgabeln. Außerdem stehen kleine Hocker bereit, die sich mit verbauen lassen oder auf denen man bequem sitzen kann. Manchmal kommt ein Kind vorbei und nimmt sie mit, weil sie sie gerade ein Bett für den Stoffhasen braucht. Und manchmal werden alle Stöcker in eine Tasche gepackt und mit auf die Reise genommen. Und ein anderes Mal baut ein Kind ein Haus für seinen Trecker.
Das Material, das unsere Sinne anspricht, finden wir meistens in unserem alltäglichen Umfeld. Für den Geschmack gibt es unterschiedliche Früchte, von süß bis sauer.
So viele Oberflächen fühlen sich unterschiedlich an, manche sind hart und rau, andere wiederum sind weich und kuschelig. Kleine Teppichflicken oder unterschiedliche Stoffstücke liegen in einer Fühlkiste.
Käse kann streng riechen, Blumen duften und Nudelsauce riecht lecker, das alles sind Erlebnisse, die zu etwas Besonderem werden, wenn der Begleiter die Erfahrungen der Kinder mit Worten unterstreicht.

Wie sieht der SlowPäd-SpielRaum aus?

Der SlowPäd-SpielRaum zeichnet sich durch seine klare Struktur und Übersichtlichkeit aus.
Alle Bereiche sind in natürlichen Farben gehalten.
Es wird bewusst auf übermäßige Dekorationen verzichtet, um das Kind nicht vom Wesentlichen abzulenken.
Bilder der Kinder oder Familienfotos sind an ausgewählten Stellen aufgehängt (Galerie).
Es gibt Bodenbeläge unterschiedlicher Beschaffenheit.
Die Beleuchtung ist dezent.
Ein großer Spiegel ist so montiert, dass die Kinder sich darin ganzkörperlich betrachten können.
Es gibt unterschiedliche Spielbereiche, die durch kleine Regale, verschiedene Ebenen oder unterschiedliche Bodenbeläge voneinander zu unterscheiden sind.
Bewegungsbereich
Kinder brauchen Bewegung. Ihre Konzentration und Ausdauer für längere Spiele an einem Platz sind noch begrenzt. Fordert man sie auf, ein Spiel erst zu beenden, bevor sie ein neues beginnen dürfen, versteht man ihr Tun nicht. Die Spielübergänge von einer Idee zur nächsten sind fließend und im ständigen Wandel.
Kinder wollen rennen, toben, Höhlen bauen, klettern, wilde Tiere sein, springen, sich am Boden rollen, aufeinander liegen und Vieles mehr.
Der SlowPäd-SpielRaum bietet den Kindern ein vielfältiges Angebot an unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten: Podeste, schiefe Ebenen, Stufen, Klettergerüst, Hängeschaukel, dicke Matten, und Tunnel.
Nur durch selber Ausprobieren erfährt das Kind, was oben und was unten bedeutet. Es spürt, wie es sich anfühlt, auf einer schiefen Ebene zu stehen oder auf einem Podest. Es erfährt seinen eigenen Körper und die Grenzen seines Tuns. Wie anders sehen die Dinge aus, wenn sie von einem hohen Podest herunter betrachtet werden? Wie anstrengend und schwierig es ist, eine Treppe hinauf- und hinabzusteigen. Und wie wunderbar das Gefühl, wenn man es nach vielen Versuchen alleine geschafft hat!
Die Kinder wachsen an ihren Herausforderungen.
In dieser Spiellandschaft werden Kinder zu wilden Löwen Sie gehen auf Beutezug und verstecken sich in Höhlen, zwischen den Decken, Kissen und Tüchern!
Wenn es Kindern gestattet ist, Kisten und Hocker, Sitzpolster und Bänke mobil zu benutzen, schiefe Ebenen und Leitern zu erklimmen, dann werden sie von sich aus Geschicklichkeit, Kraft, Tempo, Balance und Ausdauer entwickeln.
Mit solchen Entfaltungsmöglichkeiten gleicht der Spielraum eher einem Aktionsraum und unterscheidet sich deutlich vom Ruhebereich.
In einem ruhigeren Bereich des Raumes, der durch eine mit Tüchern abgehängte Decke und einem weichen Teppich zum Kuscheln einlädt, können sich die Kinder ausruhen. Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, sich aus dem aktiven Bereich zurück zu ziehen und in der wohligen Atmosphäre zwischen dicken Kissen und Decken auszuruhen.
Eine Bücherkiste regt zum Anschauen, Durchblättern und Besprechen an.

Sanitärraum

Ein Kind, auf das kein Druck ausgeübt wird, beginnt ganz automatisch mit ungefähr zweieinhalb Jahre von selbst auf die Toilette zu gehen.
Der Sanitärraum ist mit kleinen Toiletten ausgestattet, auf die die Kinder alleine gehen können. Oftmals wollen die Jüngeren es genauso machen, wie die Größeren, so unterstützt der Nachahmungstrieb diesen Vorgang erheblich. Gelangen die Kinder so zu einem Erfolgserlebnis, ist für sie der Gang zur Toilette mit einem positiven Gefühl verbunden, das sie zusätzlich motiviert. Auf diese Weise verliert das „Sauberwerden“ eines Kindes etwas von seinem Erfolgszwang. Das Kind wird zu einem Zeitpunkt trocken, an dem es körperlich und psychisch in der Lage ist. Wichtig ist nun, dass es die passenden räumlichen Ausstattungen vorfindet, die diesen Prozess fördern.
Die Waschbecken befinden sich ebenfalls auf einer kindgerechten Höhe, die Kinder wollen sich schließlich alleine die Hände waschen. Das Gefühl, dass warmes oder kaltes Wasser über die Hände läuft, ist für alle Kinder eine besondere Erfahrung. Mehrere Waschplätze nebeneinander ermöglichen den Kindern, ihre eigenen kleinen Experimente mit dem Element Wasser zu veranstalten.
Der Wickeltisch ist durch eine Treppe von den größeren Kindern selber erklimmbar. Oben angekommen können sie mit dem Begleiter gemeinsam einzelnen Bekleidungsteile wechseln. Die Arbeitsfläche auf dem Wickeltisch ist so ausgelegt, dass auch größere Kinder noch
bequem auf der Wickelauflage liegen können.
Es befindet sich ein Heizstrahler über dem Wickeltisch, der bei Bedarf zusätzliche Wärme abgibt.

Essbereich

Was ist es für ein schönes Erlebnis für die Kinder, gemeinsam an einem großen Tisch zu sitzen. Der Tisch ist so groß, das er ausreichend Platz für alle Kinder hat.
Erhöhte Sitzbänke und Hochstühle sind der Körpergröße des Kindes in der Höhe angepasst, so dass jedes Kind seine optimale Sitzposition finden kann. Die jüngeren Kinder benötigen noch etwas mehr Halt und sitzen in einem Hochstuhl oder auf dem Schoß eines Begleiters.
Jedes Kind hat seinen „Stammplatz“, den es selbständig zu jeder Mahlzeit wieder einnimmt. Die Sitzordnung ist von den Begleitern nach Bedürfnissen eines jeden Kindes festgelegt und mit den Kindern besprochen.
Das Geschirr besteht aus Porzellan und Glas, ist also zerbrechlich. Alle Kinder essen von Porzellantellern und trinken aus Gläsern oder Tassen. Flaschen werden lediglich für Babys zubereitet. Die Kinder werden angeregt, vorsichtig mit den Dingen umzugehen.
Die Farbgebung ist eher neutral, um das Augenmerk auf die Speisen zu richten und nicht durch bunte Teller oder Tischtücher abzulenken.
Für die Jüngeren gibt es Lätzchen aus Stoff, für die Größeren stehen kleine Servietten auf dem Tisch.
In einem kleinen Regal steht das Geschirr bereit, das täglich verwendet wird, so können die Kinder beim Tischdecken helfen oder sich ein Glas holen, wenn sie durstig sind.

Garderobe

Im Eingangsbereich findet jedes Kind seinen Platz wieder. Ein Bildchen kennzeichnet seinen Garderobenhaken. Eine lange Bank bietet allen Kindern genügend Platz zum An-und Ausziehen.
In kleinen Körbchen liegen Mütze, Schal und Handschuhe oder auch der Sonnenhut. Die Schuhe stehen unter der Bank, so kann jedes Kind seine Sachen selber wegräumen und auch selber wiederfinden.
Eine Tafel an der Wand informiert die Eltern über neuste Termin, Hinweise oder auch nur über das Mittagessen. Besondere Angebote können schon morgens bekannt gegeben werden, damit sich Eltern und Kind gemeinsam darauf freuen können.
Eine kleine Sitzgruppe im Eingangsbereich sieht nicht nur gemütlich aus, sondern bietet den Eltern beim Abholen oder Bringen ihres Kindes die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen.
Fachliteratur liegt auf einem Tisch bereit und kann ausgeliehen werden.